Mittelverwendungsstrategie

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Offenlegung gem. § 243a UGB

Die Absicherung des soliden Investment-Grade-Ratings nimmt bei der Ausrichtung der Mittelverwendungsstrategie der Telekom Austria Group oberste Priorität ein. Das Rating von Moody’s ist mit Baa2 (Ausblick stabil) im Jahr 2014 gleich geblieben, während Standard & Poor’s ihr Rating im August 2014 im Hinblick auf die angekündigte Kapitalerhöhung von BBB- (Ausblick stabil) auf BBB (Ausblick stabil) hochgestuft haben. Diese Ratings von Moody’s und Standard & Poor’s gewährleisten die notwendige finanzielle Flexibilität für strategische Projekte. Nach erfolgreichem Abschluss der Kapitalerhöhung im November 2014 plant die Telekom Austria Group, zusätzlich zu den regulären Investitionen in den Jahren 2015–2018 rund 400 Mio. EUR in einen beschleunigten Glasfaserausbau in Österreich zu investieren. Voraussetzungen für diesen Investitionsplan sind unter anderem die in Aussicht gestellten Förderungen durch den Bund sowie die jährliche Genehmigung der Investitionsbudgets durch den Aufsichtsrat. Darüber hinaus besteht die Option, wertsteigernde M&A-Möglichkeiten auszuschöpfen, die in erster Linie auf eine Marktkonsolidierung und die Verfolgung der Konvergenzstrategie innerhalb des gegenwärtigen Footprints sowie in weiterer Folge auf eine Expansion in neue Märkte abzielen.

Die Ausschüttungspolitik der Gesellschaft basiert auf einer Mindestdividende in Höhe von EUR 0,05 je Aktie und zielt auf ein nachhaltiges Auszahlungsniveau mit Wachstumspotenzial ab. Zu Beginn jedes Geschäftsjahres wird die jeweils beabsichtigte Dividende bekanntgegeben. Nach dem Ende eines jeden Geschäftsjahres können in Abhängigkeit von den tatsächlichen Ergebnissen zusätzliche an die Aktionäre auszuzahlende Geldbeträge definiert werden, wobei der Free Cashflow, die angestrebte Kapitalstruktur der Gruppe und die Investitionserfordernisse berücksichtigt werden.

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