Kennzahlen – Österreich

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Finanzkennzahlen (in Mio. EUR)

2014

2013

Veränderung
in %

*

Zum 2. Quartal 2013 wurde die Berechnungslogik für Mobilkommunikationskunden geändert. Auch das 1. Quartal 2013 wurde rückwirkend angepasst.

Umsatzerlöse

2.472,0

2.658,6

−7,0

davon Grund- und Verbindungsentgelte

1.777,2

1.843,3

−3,6

davon Daten- und ICT-Lösungen

220,7

224,7

−1,7

davon Wholesale (inkl. Roaming)

147,7

140,9

4,9

davon Zusammenschaltung

191,8

260,5

−26,4

davon Verkauf von Endgeräten

112,9

170,0

−33,6

davon Sonstige

21,6

19,2

12,3

EBITDA bereinigt

755,4

745,3

1,4

EBITDA-bereinigt-Marge

30,6%

28,0%

EBITDA inkl. Effekte aus Restrukturierung und Werthaltigkeitsprüfung

665,8

700,1

−4,9

Betriebsergebnis

157,2

184,0

−14,6

Anlagenzugänge

398,7

1.509,8

−73,6

 

 

 

 

Mobilkommunikation*

 

 

 

ARPU (in EUR)

16,2

16,1

0,5

Anzahl Mobilkunden (in 1.000)

5.424,1

5.714,5

−5,1

Vertragskundenanteil

70,2%

69,4%

Marktanteil

41,1%

42,6%

Mobile Breitbandkunden (in 1.000)

714,9

816,4

−12,4

Penetration

155,1%

158,1%

 

 

 

 

Festnetz

 

 

 

ARPL (in EUR)

30,4

31,3

−2,9

Summe der Anschlüsse (in 1.000)

2.287,1

2.283,9

0,1

davon Festnetz-Breitbandanschlüsse

1.469,1

1.390,2

5,7

hiervon Retail

1.433,1

1.352,2

6,0

hiervon Wholesale

36,1

38,0

−5,1

Entbündelte Leitungen (in 1.000)

239,3

250,0

−4,3

Festnetzsprachminuten (in Mio. Min.)

1.821,9

2.090,1

−12,8

davon nationaler Verkehr

1.138,1

1.342,2

−15,2

davon Verkehr zwischen Festnetz- und Mobilkommunikation

483,5

521,5

−7,3

davon internationaler Festnetzverkehr

200,3

226,3

−11,5

Mobile und Festnetz-Breitband-Penetration in Österreich in % der Haushalte

124,3%

121,2%

 

 

 

 

MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte per 31.12.)

8.635

8.804

−1,9

Der Rückgang der Umsatzerlöse stammt vor allem aus den Zusammenschaltungserlösen und Erlösen aus dem Verkauf von Endgeräten sowie aus den Grund- und Verbindungsentgelten. Niedrigere Terminierungsentgelte verursachten einen Rückgang der Zusammenschaltungserlöse trotz gestiegener Nutzung im Transitgeschäft um 26,4% auf 191,8 Mio. EUR. In Summe wirkten sich Regulierungseffekte mit 77,0 Mio. EUR negativ auf die Umsatzerlöse aus. Darüber hinaus verringerten weniger Neukundenzugänge aufgrund niedrigerer Stützungen die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten um 33,6% auf 112,9 Mio. EUR. Die Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten sanken um 3,6% auf 1.777,2 Mio. EUR; bereinigt um die oben beschriebenen Sondereffekte verlangsamte sich der Rückgang jedoch auf 1,4%. Höhere monatliche Grundgebühren konnten die niedrigeren Erlöse aus dem Kundenroaming und Verbindungsentgelten nicht ausgleichen. Rückläufige Sprachminuten wirkten sich weiter negativ auf die Umsatzerlöse im Festnetzgeschäft aus, doch wurden sie teilweise durch Zuwächse bei TV und Breitband ausgeglichen.

Der durchschnittliche Monatserlös pro Mobilkommunikationskunde (ARPU) stieg im Berichtsjahr leicht von EUR 16,1 auf EUR 16,2 an, da positive Effekte aus den gestiegenen Grundgebühren und dem größeren Anteil an hochwertigen Kunden die negativen Auswirkungen von Regulierung und niedrigeren Verbindungsentgelten abfangen konnten. Aufgrund des weiteren Nachlassens des Sprachgeschäfts im Festnetz, der nur teilweise durch höhere Umsatzerlöse im Breitband-Bereich und aus A1 TV abgefangen werden konnte, sank der durchschnittliche Monatserlös pro Festnetzanschluss (ARPL) 2014 auf EUR 30,4 (2013: EUR 31,3).

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