Republik Serbien

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Finanzkennzahlen (in Mio. EUR)

2014

2013

Veränderung
in %

*

Veränderung geht großteils auf eine Definitionsänderung für die Berechnung der Mobilkundenanzahl seitens der Wettbewerber zurück.

Umsatzerlöse

213,2

182,6

16,8

EBITDA bereinigt

64,0

64,0

−0,1

EBITDA-bereinigt-Marge

30,0%

35,0%

EBITDA inkl. Effekte aus Restrukturierung und Werthaltigkeitsprüfung

64,0

64,0

−0,1

Betriebsergebnis

−2,9

−8,6

o.A.

Anlagenzugänge

37,8

52,7

−28,2

 

 

 

 

Mobilkommunikation

 

 

 

ARPU (in EUR)

6,9

7,4

−5,7

Anzahl Mobilkunden (in 1.000)

2.159,5

2.017,7

7,0

Vertragskundenanteil

50,4%

50,8%

Marktanteil*

22,5%

21,1%

Penetration

133,6%

133,1%

 

 

 

 

MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte per 31.12.)

933

918

1,6

In der Republik Serbien konnte Vip mobile den Wachstumskurs im Jahr 2014 fortsetzen und die Anzahl der Mobilkommunikationskunden um 7,0% auf knapp 2,2 Millionen ausbauen. Durch den strategischen Fokus auf hochwertige Kundensegmente stieg die Anzahl an Vertragskunden; die positive Marktreaktion auf ein „No-Frills“-Produkt steigerte gleichzeitig die Kundenbasis im Wertkartensegment. Der Marktanteil wurde um 1,4 Prozentpunkte auf 22,5% erhöht, was jedoch zum Teil auf eine Kundenstammbereinigung bei einem Mitbewerber und die damit verbundene Reduktion der Gesamtmobilkundenanzahl im Markt zurückzuführen ist.

Trotz negativer Währungseffekte in Höhe von 7,9 Mio. EUR (2013: 0,1 Mio. EUR), bedingt durch die Abwertung des serbischen Dinars zum Euro um 3,6%, stiegen die Umsatzerlöse von Vip mobile im Berichtsjahr um 16,8% auf 213,2 Mio. EUR an. Dies war in erster Linie auf höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten zurückzuführen. Letztere resultierten aus einer Änderung der rechnungslegungsbezogenen Erfassung der Umsatzerlöse für Endgeräte. Die monatlichen Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten sanken durch Währungseffekte leicht ab. Operativ wurde ein Anstieg der monatlichen Grundgebühren infolge des höheren Vertragsanteils durch einen Rückgang der Erlöse aus Verbindungsentgelten und Roaming sowie einen Rechnungsabgrenzungseffekt für Umsätze aus Endgeräten weitestgehend aufgehoben. Niedrigere Terminierungsentgelte reduzierten auch die Zusammenschaltungserlöse. Die sonstigen Erlöse fielen ebenfalls aufgrund der Veränderung der Erfassung der Umsatzerlöse für die Aktivierung von Endgeräten. Die gefallenen Erlöse aus Verbindungsentgelten sowie Regulierungseffekte führten zu einer Reduktion der durchschnittlichen Monatserlöse pro Mobilkommunikationskunde (ARPU) auf EUR 6,9 (2013: EUR 7,4).

Höhere Materialaufwendungen, ebenfalls aufgrund der Änderung der rechnungslegungsbezogenen Erfassung der Umsatzerlöse für Endgeräte, waren der wesentliche Grund für den Anstieg der betrieblichen Aufwendungen um 23,9% auf 158,0 Mio. EUR. Dies wurde nur zum Teil durch reduzierte Zusammenschaltungsentgelte aufgrund des Terminierungsgleitpfades kompensiert.

In Summe wurden die höheren betrieblichen Aufwendungen durch die Steigerung der Umsatzerlöse im Berichtsjahr 2014 ausgeglichen, was zu einem stabilen bereinigten EBITDA von 64,0 Mio. EUR führte. Die EBITDA-bereinigt-Marge fiel jedoch durch die höheren betrieblichen Aufwendungen von 35,0% im Vorjahr auf 30,0% im Berichtsjahr. Das Ergebnis beinhaltete negative Währungseffekte in Höhe von 2,4 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis konnte durch niedrigere Abschreibungen für Endgeräte von negativen 8,6 Mio. EUR im Vorjahr auf negative 2,9 Mio. EUR verbessert werden.

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