Slowenien

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Finanzkennzahlen (in Mio. EUR)

2014

2013

Veränderung
in %

Umsatzerlöse

199,6

198,9

0,4

EBITDA bereinigt

63,6

62,8

1,2

EBITDA-bereinigt-Marge

31,8%

31,6%

EBITDA inkl. Effekte aus Restrukturierung und Werthaltigkeitsprüfung

63,6

62,8

1,2

Betriebsergebnis

41,0

39,9

2,8

Anlagenzugänge

89,9

23,2

287,6

 

 

 

 

Mobilkommunikation

 

 

 

ARPU (in EUR)

19,1

19,9

−3,9

Anzahl Mobilkunden (in 1.000)

681,5

679,2

0,3

Vertragskundenanteil

79,4%

78,0%

Marktanteil

29,2%

30,0%

Mobile Breitbandkunden (in 1.000)

24,3

20,8

16,8

Penetration

111,8%

108,5%

 

 

 

 

MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte per 31.12.)

399

396

0,7

Si.mobil konnte sich durch den Fokus auf ihre Mehrmarkenstrategie auch 2014 in einem schwierigen makroökonomischen und wettbewerbsintensiven Umfeld weiterhin erfolgreich behaupten. Darüber hinaus erwarb das Unternehmen im April 2014 für 63,9 Mio. EUR rund 50% des Mobilfunkspektrums, das in einer Frequenzauktion versteigert wurde, und sicherte sich somit 2 × 10 MHz im neuen 800-MHz-Frequenzbereich sowie leichte Zugewinne in den anderen Frequenzbereichen.

Im Berichtsjahr konnte Si.mobil in Slowenien die Kundenbasis leicht um 0,3% auf rund 681.500 Kunden steigern, primär durch positive Impulse im „No-Frills“-Segment. Damit einher ging eine weitere Verbesserung des Vertragskundenanteils auf 79,4% (2013: 78,0%). Dennoch verlor Si.mobil 2014 in einem preisaggressiven Umfeld leicht an Marktanteil mit 29,2% gegenüber 30,0% im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse in Slowenien stiegen im Berichtsjahr leicht um 0,4% auf 199,6 Mio. EUR und profitierten von kräftigen Zuwächsen bei den Erlösen aus dem Verkauf hochwertiger Endgeräte an Neukunden. Dem entgegen wirkten niedrigere Umsätze aus Grund- und Verbindungsentgelten infolge von Preisdruck und reduzierten Roamingerlösen sowie niedrigere Zusammenschaltungserlöse nach einer Kürzung der mobilen Terminierungsentgelte im September 2014. Die durchschnittlichen Monatserlöse pro Mobilkommunikationskunde (ARPU) gingen, bedingt durch den Anstieg bei den „No-Frills“-Vertragskunden, auf EUR 19,1 (2013: EUR 19,9) zurück.

Die Nachfrage nach hochwertigen Endgeräten führte im Berichtsjahr zu stark erhöhten Materialaufwendungen, die jedoch teils durch gesunkene Aufwendungen für Zusammenschaltung bedingt durch niedrigere Preise und teils durch reduzierte Marketing- und Vertriebsaufwendungen kompensiert wurden. In Summe stiegen die betrieblichen Aufwendungen somit nur leicht um 0,2% auf 139,2 Mio. EUR an. In Folge stieg das bereinigte EBITDA im Jahresvergleich um 1,2% auf 63,6 Mio. EUR. Bei leicht reduzierten Abschreibungen stieg das Betriebsergebnis ebenfalls um 2,8% auf 41,0 Mio. EUR.

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