Aufwendungen

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in Mio. EUR

2014

2013

Veränderung
in %

Vergleichsperiode 2013 wurde gem. IAS 8 angepasst (siehe Anhangangabe (1)).

Materialaufwand

497,3

547,3

−9,1

Personalaufwand

876,4

845,9

3,6

Sonstiger betrieblicher Aufwand

1.477,1

1.590,5

−7,1

Restrukturierung

89,6

45,2

98,2

Wertminderungsaufwand

345,7

59,4

o.A.

Abschreibungen

853,8

864,6

−1,2

Die Telekom Austria Group setzte auch 2014 auf eine laufende Optimierung der betrieblichen Effizienz sowie ein striktes Kostenmanagement. Neben den durch niedrigere mobile Terminierungsentgelte gefallenen Zusammenschaltungsaufwendungen waren ein Rückgang der Materialaufwendungen um 9,1% auf 497,3 Mio. EUR sowie der Marketing- und Vertriebsaufwendungen die dominanten Faktoren, die per Saldo die betrieblichen Aufwendungen um 4,5% auf 2.850,9 Mio. EUR reduzierten. Der Personalaufwand hingegen verzeichnete, primär bedingt durch eine einmalige Rückstellung in Höhe von 30,1 Mio. EUR für erwartete Nachzahlungen an Beamte, einen Anstieg um 3,6% auf 876,4 Mio. EUR. Diese Rückstellung ist bedingt durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 11. November 2014, welches feststellte, dass die gesetzliche Regelung des Vorrückungsstichtags (dieser bestimmt die Dauer des Dienstverhältnisses und damit den Zeitpunkt der Vorrückung in Gehaltsstufen) für österreichische Beamte dem Unionsrecht widerspricht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen 2014 um 36,7% auf 119,0 Mio. EUR, was auf einen Einmaleffekt in Höhe von 26,8 Mio. EUR aus der am 27. August 2014 abgeschlossenen Fusion von mobilkom liechtenstein mit Telecom Liechtenstein zurückzuführen ist.

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