Bilanzstruktur

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in Mio. EUR

31. Dez. 2014

In % der Bilanzsumme

31. Dez. 2013

In % der Bilanzsumme

Vergleichsperiode 2013 wurde gem. IAS 8 angepasst (siehe Anhangangabe (1)).

Kurzfristige Aktiva

2.047,3

24,6

1.221,2

15,7

Sachanlagen

2.246,1

27,0

2.308,1

29,6

Firmenwerte

1.189,5

14,3

1.522,5

19,5

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

2.570,1

30,9

2.590,3

33,2

Sonstige Aktiva

263,4

3,2

158,5

2,0

AKTIVA

8.316,4

100,0

7.800,6

100,0

 

 

 

 

 

Kurzfristige Verbindlichkeiten

1.537,5

18,5

1.442,3

18,5

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

3.385,0

40,7

3.737,7

47,9

Personalrückstellungen

200,9

2,4

164,3

2,1

Langfristige Rückstellungen

867,5

10,4

881,4

11,3

Sonstige langfristige Verbindlichkeiten

107,4

1,3

115,8

1,5

Eigenkapital

2.218,0

26,7

1.459,1

18,7

PASSIVA

8.316,4

100,0

7.800,6

100,0

Die Bilanzsumme stieg per 31. Dezember 2014 aufgrund der höheren liquiden Mittel infolge der im November 2014 abgeschlossenen Kapitalerhöhung gegenüber dem Vorjahr um 6,6% auf 8.316,4 Mio. EUR.

Die kurzfristigen Aktiva verzeichneten im Berichtsjahr – primär bedingt durch die höheren liquiden Mittel – einen Anstieg um 67,6% auf 2.047,3 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hingegen sanken aufgrund niedrigerer Umsatzerlöse sowie einer zahlungsunwirksamen Änderung der rechnungslegungsbezogenen Schätzungen der Umsatzerlöse in Verbindung mit der Einführung einer neuen Rechnungslegungssystem-Schnittstelle im Festnetzbereich im Jahresvergleich um 12,3%. Die langfristigen Aktiva fielen um 4,7% auf 6.269,1 Mio. EUR, da sich die Firmenwerte durch die Wertminderung der Mobiltel in Bulgarien reduzierten. Dies wurde nur zum Teil durch höhere latente Steuern sowie höhere Beteiligungen an assoziierten Unternehmen durch den Merger der mobilkom liechtenstein mit Telecom Liechtenstein, an der die Telekom Austria Group nun eine Beteiligung in Höhe von 24,9% hält, ausgeglichen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen 2014 im Wesentlichen durch einen Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch fällig werdende Kredite um 48,0% auf 340,8 Mio. EUR. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten fielen primär aufgrund der Umgliederung fällig werdender Kredite und der vorzeitigen Tilgung von Verbindlichkeiten um 9,4% auf 3.385,0 Mio. EUR. Die Personalrückstellungen stiegen nach einer Reduktion des bei ihrer Berechnung zugrunde gelegten Zinssatzes um 36,6 Mio. EUR an.

Die Dividendenzahlungen für das Berichtsjahr 2014 beliefen sich durch die 2014 erstmals erfolgten Zahlungen an Gläubiger der 600 Mio. EUR Hybridanleihe auf 56,0 Mio. EUR im Vergleich zu 22,2 Mio. EUR im Vorjahr. Der Anstieg des Eigenkapitals von 1.459,1 Mio. EUR auf 2.218,0 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf den erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung im November 2014 zurückzuführen, die den Rückgang der Gewinnrücklagen mehr als kompensierte. Damit verbunden war eine Erhöhung der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2014 auf 26,7% nach 18,7% zum Stichtag des Vorjahres.

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