Die Digitalisierung vorantreiben

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Die Strategie der Telekom Austria Group spiegelt den Übergang der Unternehmensgruppe von einem etablierten Anbieter von Telekommunikationsdiensten zu einem Unternehmen, das die Digitalisierung der Wirtschaft und einen digitalen Lebensstil vorantreibt, wider. Dabei dient die Infrastruktur der Gruppe den Bedürfnissen der zunehmend digitalen Wissensgesellschaft, indem sie es Menschen und Unternehmen ermöglicht, sich jederzeit und überall zu vernetzen. Die Fachzeitschrift connect attestierte A1 in Österreich im Jahr 2014 erneut das mit Abstand beste Mobilfunknetz, und der für 2015–2018 geplante Glasfaserausbau mit einem Investitionsvolumen von zusätzlichen 400 Mio. EUR wird das Unternehmen auch im Festnetzgeschäft mit einer zukunftssicheren Infrastruktur bestens aufstellen. Durch ihre Qualitätsführerschaft sowohl bei Mobilals auch bei Festnetzdiensten will A1 ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Inhalte nahtlos zwischen mehreren Geräten wie Smartphones, Tablets und TV-Geräten auszutauschen. Der Fokus auf stabile Konnektivität erstreckt sich dabei auch auf Geschäfts- und Wholesale-Lösungen. Darüber hinaus bekennt sich die Telekom Austria Group zu ihrer Verantwortung, die Digitalisierung der Gesellschaft zur Förderung von Wachstum und Innovation und zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen und dadurch zur Entwicklung neuer Dienstleistungen und Wirtschaftszweige beizutragen.

Diese Vision der Telekom Austria Group als Treiber der digitalen Wirtschaft und eines digitalen Lebensstils fußt auf mehreren Grundüberzeugungen, die sie als Teil ihrer Tradition und Unternehmenskultur sowie als entscheidend für ihre heutige Position betrachtet. Diese Grundüberzeugungen („7Cs“) kommen in den Schlagwörtern „Konvergenz“ (Convergence), „Konsolidierung“ (Consolidation), „Kerngeschäft“ (Core Business), „Content“, „Anlagenzugänge“ (CAPEX), „Compliance“ und „CEE“ zum Ausdruck und bilden die Eckpunkte der Unternehmensstrategie.

Frau hält Weltkugel (Illustration )

„7Cs” – Die sieben Kernthesen der Telekom Austria Group

Konvergenz (Convergence) bzw. die Fähigkeit, sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkdienste anzubieten, spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der zunehmenden Datenmengen. Zudem betrachtet die Telekom Austria Group Konsolidierung (Consolidation) in ihren Märkten als Schlüsselfaktor für die betriebliche Effizienz. Über eine Expansion in Geschäftsbereiche, die dem Kerngeschäft (Core Business) nahestehen, wird sich das Unternehmen weiterhin von seinem Mitbewerb differenzieren. In diesem Zusammenhang ist insbesondere der Content-Bereich zu nennen, in dem eine geräteübergreifende Nutzbarkeit von Inhalten (Seamless Content) den Kundennutzen steigern wird. Darüber hinaus ist eine Optimierung der Anlagenzugänge (CAPEX) erforderlich, um die Instandhaltung und kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur zu gewährleisten. Compliance und Integrität stellen grundlegende Prinzipien der Unternehmenskultur dar. Nicht zuletzt bekennt sich die Telekom Austria Group zu ihren unternehmerischen Aktivitäten in der CEE-Region, wobei die Unternehmensgruppe weiterhin auf ihr Wissen um die kulturelle Vielfalt baut und davon profitiert.

Darüber hinaus sieht das Management die konsequente Ausrichtung an der konservativen Finanzstrategie des Unternehmens als zentrale Prämisse und maßgeblichen Rahmen für alle strategischen Initiativen. Dieser Ansatz ist in den letzten Jahren mit der Wahrung des Investment-Grade-Ratings von Baa2 von Moody’s und BBB von Standard & Poor’s weitgehend unverändert geblieben. Mit dieser Ratingkategorie bleibt der Zugang zu den Kapitalmärkten und zu Finanzierungsoptionen ebenso gesichert wie die notwendige finanzielle Flexibilität für Investitionen. Die Telekom Austria Group hat zudem die Zahlung einer Dividende in Höhe von 5 Eurocent für 2014 und 2015 bestätigt (Vorschlag an die jeweilige Hauptversammlung). Das Unternehmen strebt ein nachhaltiges Ausschüttungsniveau an, das – soweit möglich – Steigerungspotenzial in sich birgt.

Aus diesem Verständnis des Strategierahmens und der Grundüberzeugungen ergeben sich jene vier Bausteine, aus denen sich die Strategie-Pyramide der Telekom Austria Group zusammensetzt:

  • Konvergenz und marktinterne Konsolidierung bilden den ersten integralen Baustein. Denn die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Kunden konvergente Produktpakete anzubieten, schafft eine Differenzierung gegenüber dem Mitbewerb. Deshalb strebt das Management eine noch weitergehende Konsolidierung des Geschäfts an. In ihren reinen Mobilfunkmärkten setzt die Unternehmensgruppe den Schwerpunkt nach wie vor auf Wachstum, um nachhaltige Marktpositionen zu erreichen. Auch in diesen Märkten wird das Potenzial konvergenter Angebote laufend evaluiert.
  • Der zweite Baustein der Strategie unterstreicht das Bestreben des Managements, die Kundenzufriedenheit über eine Erweiterung der Wertschöpfungskette um neue Produkt- und Serviceangebote weiter auszubauen.
  • Vor dem Hintergrund einer konservativen Finanzstrategie zieht das Management ebenso einen Ausbau des bestehenden Footprints in Erwägung.
  • Operational Excellence stellt schließlich das Fundament der Unternehmensstrategie dar, denn betrieblicher Erfolg beruht auf der stetigen Optimierung aller Geschäftsprozesse und der effizienten Allokation von Ressourcen.
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