Begriffe der Informations- und Kommunikationstechnologie

A
ARPL (Average Revenue per Line)
Durchschnittsumsatz pro Festnetzanschluss.
ARPU (Average Revenue per User)
Durchschnittsumsatz pro Kunde in der Mobilkommunikation.
C
Carrier Aggregation
LTE-Ausbaustufe.
E
Entbündelung
Alternativen Netzbetreibern und Internet-Service-Providern werden Teilnehmeranschlussleitungen als Zugang zum Endkunden zur Verfügung gestellt.
G
G.fast
Neue, auf Kupferleitungen basierende Ultra-Breitband-Übertragungstechnologie.
I
IPTV (Internet Protocol Television)
Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über das Internet.
K
Konvergenz
Zusammenwachsen der Nachrichtentechnik, Informatik und der Medien, die auf einer interaktiven multimedialen Plattform vereinigt werden.
L
LTE (Long Term Evolution)
LTE stellt eine Weiterentwicklung der Mobilfunknetze hin zu noch schnellerer Datenübertragung und größerer Übertragungskapazität dar. LTE ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 150 Mbit/s.
M
Machine-to-Machine (M2M)
Anbindungsdienste für den automatisierten Datentransfer zwischen Maschinen, Endgeräten, Sensoren oder Servern zur Fernsteuerung und -überwachung mit oder ohne menschliche Interaktion.
Mobile Virtual Network Operator (MVNO)
Betreiber mobiler virtueller Netzwerke.
Mobilfunk-Penetration
Misst jenen Anteil der Gesamtbevölkerung, der Kunde eines Mobilkommunikationsanbieters ist.
N
No-Frills
Kostenvorteil durch den Verzicht auf Service- und Zusatzleistungen.
Network Function Virtualisation (NFV)
Virtualisierung von Netzwerkfunktionen.
R
Roaming
Schafft die Möglichkeit, in einem fremden (ausländischen) Netz zu telefonieren. Voraussetzung ist ein Roamingabkommen zwischen dem Netzbetreiber, bei dem man Kunde ist, und mindestens einem Partner im jeweiligen Ausland.
T
Terminierungsentgelt
Der Betreiber eines Teilnehmernetzes stellt Gespräche, die in einem fremden Telekommunikationsnetz ihren Ausgang haben, an einen Teilnehmer in seinem Teilnehmernetz zu und verrechnet dem Netzbetreiber, von dem das Gespräch ausgeht, dafür ein Entgelt.
V
Vectoring
Mit Vectoring wird das so genannte Übersprechen, ein Störeffekt zwischen parallel verlaufenden Leitungen, ausgefiltert.

Begriffe der Börse und Wirtschaft

A
Anlagenzugänge
Definiert als „Zugänge zu Sachanlagen und zu immateriellen Vermögensgegenständen“, wie sie im „Cashflow aus Investitionstätigkeit“ in der Kapitalflussrechnung inkludiert sind.
C
Code of Conduct
Der Code of Conduct der Telekom Austria Group ist eine konzernweit geltende interne Verhaltensrichtlinie und umfasst den fairen Umgang mit Kunden, Lieferanten und MitarbeiterInnen, die Wahrung von Unternehmens- und Geschäftsgeheimnissen, den Schutz von Vermögenswerten, den Umgang mit Interessenkonflikten, Regeln für die Geschenkannahme sowie Bestimmungen zur Kapitalmarkt-Compliance.
Compliance Management
Verantwortungsbereich, der sich mit der Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien sowie freiwilligen Kodizes eines Unternehmens befasst.
Corporate Governance
„Unternehmensverfassung“; der Österreichische Corporate Governance Kodex stellt ein Regelwerk zur verantwortungsvollen Führung und Kontrolle eines Unternehmens dar.
D
Directors’ Dealings
Bezeichnet Wertpapiergeschäfte des Managements von börsenotierten Aktiengesellschaften mit Aktien des eigenen Unternehmens.
Directors and Officers (D&O)-Versicherung
Vermögensschadenshaftpflichtversicherung, die ein Unternehmen für seine Organe und leitenden Angestellten abschließt.
E
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
Das EBITDA ist als Jahresüberschuss exklusive Finanzergebnis, Steuern vom Einkommen und Abschreibungen definiert.
EBITDA bereinigt
Errechnet sich aus dem EBITDA, angepasst um Effekte aus Restrukturierung und Werthaltigkeitsprüfung. EBITDA bereinigt errechnet sich aus dem EBITDA, angepasst um Aufwendungen aus dem Restrukturierungsprogramm und gegebenenfalls aus Wertminderungen sowie um Erträge aus Wertaufholungen. Weiters werden Aufwendungen für den Wechsel von Beamten zum Bund für die Ermittlung des bereinigten EBITDA berücksichtigt
EBITDA-Marge
EBITDA im Verhältnis zum Umsatz in Prozent.
F
Free Cashflow
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Anlagenzugänge in bestehenden Geschäftsbereichen.
I
IFRS (International Financial Reporting Standards)
Rechnungslegungsvorschriften, die vom International Accounting Standards Board (IASB; vormals International Accounting Standards Committee, IASC) entwickelt werden. Sie umfassen neben den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den International Accounting Standards (IAS) des IASB auch die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) und die Interpretationen des Standing Interpretations Committee (SIC).
K
Kapitalmarkt-Compliance-Richtlinie
Konzernrichtlinie, die organisatorische Maßnahmen zur Verhinderung eines Aktienhandels unter Ausnutzung von noch nicht der Allgemeinheit zugänglichen kursrelevanten Informationen sowie zur vertraulichen Behandlung solcher Insider-Informationen enthält.
M
Marktkapitalisierung
Anzahl der Aktien multipliziert mit dem Aktienkurs.
N
Nettoverschuldung
Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel, Finanzanlagen und Finanzierungsleasingforderungen sowie derivate Finanzinstrumente für Hedging-Aktivitäten.
Nettoverschuldung zu EBITDA bereinigt
Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA bereinigt; gibt die Entschuldungsdauer auf Basis der Nettoverschuldung und des EBITDA bereinigt an.
O
ÖIAG
Die Österreichische Industrieholding AG ist die Beteiligungs- und Privatisierungsagentur der Republik Österreich.
R
ROE (Return on Equity)
Jahresergebnis im Verhältnis zum durchschnittlich eingesetzten Eigenkapital; Kennzahl zur Messung der Eigenkapitalrentabilität.
ROIC (Return on Invested Capital)
Gesamtkapitalrentabilität, die sich aus dem Betriebsergebnis nach Steuern, dividiert durch das durchschnittlich investierte Kapital, errechnet.

Legende für Tabellen

O
o.A.
Ohne Aussagekraft, für Änderungen über 300% und für prozentuale Veränderungen ohne Aussagekraft.
K
k.A.
Keine Angabe.