Bewusst neue Wege gehen

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Weiterentwicklung bedeutet bei der Telekom Austria Group, dass sie offen ist für neue Ideen und in neuen Dimensionen denkt. Dafür werden auch bewusst Routinen gebrochen. Einige ihrer MitarbeiterInnen berichten hier exemplarisch über ihren Weg.

 

Als Graduate bei der Telekom Austria Group starten

Sonja Schneeberger hat das A1 Graduate Programm absolviert. Zurzeit ist sie als Product Manager im Residential Mobile Team tätig. Für sie ist besonders das Teamwork unter den Graduates wichtig: „Das A1 Graduate Programm bietet neben einem vollwertigen Job auch Workshops und Trainings, die einen nicht nur fachlich herausfordern, sondern auch individuell fördern. Durch gemeinsame Projekte wachsen wir eng zusammen – das fördert den gegenseitigen Austausch und das berufliche Netzwerk.“

HR-Strategie – Hand lila (Illustration )

HR-Strategie: Ein Ausbildungsschwerpunkt bei der Telekom Austria Group besteht darin, junge Talente ab ihrem Eintritt ins Berufsleben zu fördern. Für Hochschulabsolventen und -absolventinnen gibt es das Graduate Programm, das zwölf Monate dauert. Die Graduates werden im Zuge der „Top Talent Competition” ausgewählt und arbeiten an aktuellen Aufgaben und Projekten eines Fachbereichs mit. Dabei setzt die Telekom Austria Group auf eine Kombination verschiedener Lernmethoden: Präsenztrainings oder Webinare mit anschließendem Wissenstransfer über eine Blended-Learning-Plattform über Peer-Learning, bei dem die Graduates vor allem voneinander lernen, bis hin zu Mentoring, wo sie sich mit erfahrenen Personen aus dem Unternehmen austauschen können.

 

Reverse Mentoring

Mentoring einmal anders: Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben ihr Wissen an erfahrene Führungskräfte weiter. Ihre Erfahrungen eröffnen neue Perspektiven, und das Unternehmen lernt daraus. Das Unternehmen bricht bewusst Hierarchien und schafft damit ein Umfeld, in dem wertvolle Impulse für neue Ideen gesetzt werden.

Ein gutes Beispiel dafür sind Natascha Kantauer-Gansch, Leiterin Customer Service, und Stephan Wagner, Accounting. Stephan Wagner: „Wir haben bei A1 einen einzigartigen, sehr großen Schatz – unsere Erfahrungen. Und daher können wir auch viel voneinander lernen. Mit Reverse Mentoring brechen wir hierarchische Routinen auf und führen Gespräche auf Augenhöhe.“ Natascha Kantauer-Gansch: „Stephan bringt eine frische Perspektive mit. So kann ich andere interessante Sichtweisen einnehmen und neue Herangehensweisen wählen.“

HR-Strategie – Hand grün (Illustration )

HR-Strategie: Im Reverse Mentoring geben jüngere MitarbeiterInnen ihr Wissen an Mentees weiter, die in puncto Karrierestatus und Berufsjahre weitaus erfahrener sind als sie. Die Jüngeren hingegen bringen neue Sichtweisen und andere Zugänge ein. Zudem gehören sie einer Generation an, die das Unternehmen auch als Kunde in Zukunft stark beeinflussen wird. Ihre Erfahrungen eröffnen daher wichtige Perspektiven. Reverse Mentoring bricht bewusst Routinen und Hierarchien und schafft ein Umfeld, in dem ein besseres Verständnis füreinander geschaffen und auch wertvolle Impulse für neue Ideen gesetzt werden.

 

Expat-Programm

Juliana Posch leitete zehn Monate lang das Customer Relationship Management Team bei Vip operator in der Republik Mazedonien. Posch sagt über ihre Erfahrungen: „Vip operator ist ein vergleichsweise junges und kleines Unternehmen in der Telekom Austria Group, das große Gestaltungsfreiheit bietet. Und genau das hat mich interessiert. Die Herausforderung dabei ist, entscheidende Faktoren zu erkennen, die eine Anpassung an den lokalen Markt fordern.“ Andere Wertvorstellungen, Entscheidungsmuster und Umgangsformen – all das gilt es, als Expat richtig einzuschätzen. Seit Mai 2013 leitet sie bei A1 eine Gruppe, die die vertriebsseitige Einführung von Produkten verantwortet. Erfahrungen aus ihrer Expat-Zeit sind für ihr heutiges Arbeitsumfeld sehr wertvoll.

HR-Strategie – Hand rosa (Illustration )

HR-Strategie: Die Telekom Austria Group setzt bei ihren MitarbeiterInnen auf Mobilität. Der internationale Austausch im Konzern, zum Beispiel durch eine Expatriation, ist dabei ein zentraler Bestandteil der Karriereentwicklung. So werden der Austausch und das Voneinander-Lernen innerhalb des Konzerns gefördert und die gruppenweite Implementierung von Best Practices ermöglicht. Zielgruppe für eine Expatriation sind MitarbeiterInnen mit guter Performance, die Bereitschaft zur Mobilität zeigen und im Rahmen ihres Karriereentwicklungsplans Erfahrungen in anderen Tochterunternehmen des Konzerns sammeln möchten.

 

E-LEARNING

Andreas Lebesmühlbacher, Residential & Small Business Sales: „eLearning ist ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil meines Berufslebens geworden, und ich nutze es auf unterschiedliche Art, ob durch Web Based Trainings am Computer, Lern-Apps am Smartphone und Tablet oder Online-Foren und Chats. Dank eLearning bin ich orts- und zeitunabhängig. Und ich schätze auch die Flexibilität, mir den Lerninhalt selbst einteilen, den Lernprozess meinen Bedürfnissen anpassen und meine Lernerfolge individuell überprüfen zu können.“

HR-Strategie – Hand orange (Illustration )

HR-Strategie: Die Telekom Austria Group bietet zahlreiche Formate an, mit denen MitarbeiterInnen ihr Wissen erweitern können: Klassische eLearnings, Videos, Artikel, Podcasts oder auch Open Online Courses unterstützen die persönliche und fachliche Weiterbildung. Der Vorteil für die MitarbeiterInnen: Man kann sich selbst aussuchen, wann und wo man sein neues Wissen erlernen will.

 

Business School Impact

Phat Huynh ist Managing Director & Head of Marketing bei Telekom Austria Group M2M. Phat Huynh sagt: „Die Routine zu durchbrechen, ist einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren. Um dies zu erreichen, braucht man ein geeignetes Umfeld. Das haben wir bei M2M geschaffen. Und diese Unternehmenskultur ist ein wesentlicher Faktor für Kreativität und neue Ideen. Auch Fehler zuzulassen und nicht aus Angst davor stillzustehen, gehört dazu. Wir agieren wie ein Start-up innerhalb unseres Konzerns. Das hängt vor allem mit der Herangehensweise und dem Spirit unserer Mitarbeiter und Manager zusammen.“

HR-Strategie – Hand blau (Illustration )

HR-Strategie: MitarbeiterInnen der Telekom Austria Group profitieren auch vom Programm der konzernweiten Business School, die das Ziel hat, eine inspirierende und motivierende Lernkultur zu schaffen. Zweimal jährlich findet der Business School Impact Event statt. Er bringt interne und externe Experten zusammen und forciert neben dem Austausch auch das Lernen von international renommierten Persönlichkeiten. Hier wird über aktuelle Trends diskutiert, und es werden neue Ideen entwickelt. Innovationsworkshops und branchenübergreifende Events garantieren zudem den Austausch mit anderen Unternehmen.

 

Shared Leadership

Zwei Frauen, die beide in Teilzeit arbeiten, und ein Job, den sie sich teilen: Barbara Zumpfe-Göttinger und Birgitt Kleinschek leiten gemeinsam die Abteilung Internal Communications. „Die Möglichkeit, diesen Top-Job gemeinsam zu übernehmen, hat uns gefallen. Job Sharing betreiben wir bei den klassischen Führungsaufgaben, wie beispielsweise den Zielvereinbarungen. Die inhaltlichen Themen teilen wir uns auf. Dadurch, dass wir gut vernetzt sind, funktioniert unsere Abstimmung reibungslos.“

HR-Strategie – Hand braun (Illustration )

HR-Strategie: Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist der Telekom Austria Group sehr wichtig. So können die MitarbeiterInnen u. a. ihre Arbeitszeit flexibel gestalten und haben auch die Möglichkeit, in Absprache mit ihren Führungskräften mobil zu arbeiten. Die Unternehmensgruppe sieht in einer familiengerechten Personalpolitik ganz klar einen Wettbewerbsvorteil, denn qualifizierte MitarbeiterInnen entscheiden sich für ein Unternehmen, das ihren Bedürfnissen entgegenkommt. Ihr Engagement und ihre Begeisterung prägen die Kultur eines Unternehmens. Sie sind die besten Markenbotschafter für die Telekom Austria Group.

 

New Manager Program

Doris Schönhart leitet seit Sommer 2013 die Abteilung Commercial & Data Protection Law im Bereich Legal. Sie sagt über das New Manager Program: „Der direkte Austausch mit den Kollegen in diesem Rahmen bietet die Gelegenheit, den Blick auf die eigenen kleinen und großen Herausforderungen in der täglichen Führungsarbeit zu schärfen. Diese Möglichkeit habe ich umfangreich genutzt und habe den Eindruck, dass ich mich als Führungskraft weiter entwickeln konnte.“

HR-Strategie – Hand grün (Illustration )

HR-Strategie: Manager, die eine Führungsrolle neu übernommen haben, unterstützt die Telekom Austria Group mit dem achtmonatigen New Manager Program, denn das Erlernen von Führungskompetenz erfordert Zeit. Hier bekommen sie das notwendige Know-how vermittelt, um ihren Führungsalltag zu meistern. Die Lernarchitektur des New Manager Program (NMP) bietet unterschiedliche Methoden und vielfältige Lernmöglichkeiten und trägt auch zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit bei. In externen Seminaren werden erlebnisorientiert die Grundlagen von Führung vermittelt. Interne Experten geben ihr Wissen weiter, die Reflexion in Lerngruppen, das Arbeiten an praktischen Aufgabenstellungen sowie die gegenseitige Beratung in der Peer Group innerhalb der Gruppe sind ein gutes Rüstzeug für die neue Aufgabe.

 

Interne Mobilitätsoffensive

Alexander Hartmann, Business Sales A1: „Weil ich mich weiterentwickeln wollte, wechselte ich vor einigen Monaten vom Key Account Management in eines unserer Expert Sales Teams. Dabei bekam ich die Möglichkeit zur Weiterbildung und eignete mir technisches Fachwissen an. Ich finde, neue Persönlichkeiten sind eine Bereicherung für jedes Team.“

HR-Strategie – Hand grau (Illustration )

HR-Strategie: Wenn sich MitarbeiterInnen intern verändern und in einen anderen Bereich wechseln wollen, stehen ihnen Mobilitätscoaches zur Seite. Die richtige Person an der richtigen Position bringt Vorteile für beide Seiten: Der Mitarbeiter bringt sein Fachwissen im neuen Aufgabengebiet ein und kann so Impulsgeber für das neue Team sein. Das Unternehmen wiederum behält einen Know-how-Träger und einen engagierten Mitarbeiter. Es geht darum, Talente und Erfahrungen optimal einzusetzen. Die Telekom Austria Group bietet ihren MitarbeiterInnen die Chance, neue Karrierewege zu gehen, und fördert Quereinstiege mit eigenen Schulungsmaßnahmen. Das erfordert Mut zur Veränderung und auch die Mobilität der Führungskräfte, den Wunsch nach Weiterentwicklung zu unterstützen.

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