Zahlreiche Vorteile für die Telekom Austria Group

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América Móvil – vertreten in 18 Ländern
auf dem amerikanischen Kontinent

América Móvil – vertreten in 18 Ländern auf dem amerikanischen Kontinent (Grafik )

Das verstärkte Engagement von América Móvil ist in vielerlei Hinsicht von Vorteil für die Telekom Austria Group. Die globale Ausrichtung macht die neue Partnerschaft besonders attraktiv und leistet einen wichtigen Beitrag zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Als besonders vorteilhaft in einem immer kompetitiveren Marktumfeld mit global agierenden Unternehmen erweist sich auch die solide Aktionärsstruktur mit zwei stabilen Kernaktionären – vor allem, da von einer europaweiten Konsolidierungswelle in der Branche auszugehen ist.

Auch bei der Weiterentwicklung ihrer Telekommunikationsdienstleistungen kann die Telekom Austria Group nun auf die multinationale Erfahrung von América Móvil zurückgreifen. Die Stärke der Telekom Austria Group wiederum liegt in ihrer umfassenden Erfahrung in einem sich rasch wandelnden europäischen Markt. Durch die Bündelung von Innovationskraft und Wissen profitieren beide Seiten. Weitere Gebiete für eine mögliche Kooperation zwischen América Móvil und der Telekom Austria Group zu gewinnen sowie die Hebung von Synergiepotenzialen sind weitere gute Optionen, die sich durch diese starke Partnerschaft eröffnen. Da es bei den Märkten, in denen América Móvil und die Telekom Austria Group jeweils tätig sind, bisher keine geografischen Überschneidungen gibt, ergänzen sich die beiden Unternehmen optimal.

Wahrung der eigenständigen Identität

Zu den Rahmenbedingungen des Übernahmeangebots, die im Zuge eines „Austrian Package“ vereinbart wurden, gehört die Wahrung der eigenständigen Identität der Telekom Austria Group. Marken und Dienstleistungsprofil werden beibehalten, und sowohl der Hauptverwaltungssitz und damit die wesentlichen Leitungsfunktionen als auch Forschung und Entwicklung verbleiben in Wien. Vor diesem Hintergrund konnte der Vorstand der Telekom Austria Group im Umfeld des Übernahmeangebots auch bestätigen, dass es „aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf die Beschäftigungs- und Standortsituation der Telekom Austria Group“ geben wird.

Die Telekom Austria Group soll ein führender Telekommunikationsdienstleister in Bezug auf Qualität, Technologie und Innovationskraft in ihren Märkten bleiben. Das gemeinsame Ziel von América Móvil und der ÖIAG ist es, die Performance der Telekom Austria Group unter Berücksichtigung der Interessen aller Stakeholder zu steigern. América Móvil anerkennt dabei sämtliche arbeits- und verfassungsrechtlichen Bestimmungen für die österreichischen ArbeitnehmerInnen und hat sich auch zur Einhaltung der spezifischen Vorschriften und Vereinbarungen zur Sicherung des öffentlichen Interesses bekannt, denen die Telekom Austria Group unterliegt.

Die Bedeutung des im Syndikatsvertrag festgeschriebenen „Austrian Package“ und im Speziellen, dass der Hauptverwaltungssitz in Österreich verbleibt, wurde auch in einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts „Economica“ untermauert. Die Analyse zu den volks- und regionalwirtschaftlichen Effekten des Headquarters in Österreich hat gezeigt, dass sich der Wertschöpfungseffekt alleine im Jahr 2013 auf rund 700 Mio. EUR belief. Neben negativen Arbeitsmarkteffekten hätte der Wegfall der Headquarter-Funktion auch potenziell den Verlust von Besteuerungsrechten im Inland zur Folge.

Strategischer Partner für künftiges Wachstum

América Móvil plant, weitere Expansionsmöglichkeiten zu prüfen. In einem immer kompetitiveren Marktumfeld stärkt América Móvil damit die Wettbewerbsfähigkeit der Telekom Austria Group. Folglich sieht CEO Hannes Ametsreiter in América Móvil „einen strategischen Eigentümer, der als bedeutender, global agierender Telekommunikationskonzern die Telekom Austria Group in ihrer strategischen Ausrichtung im stark kompetitiven europäischen Markt stärken kann“.

Neben der ÖIAG hat die Telekom Austria Group nun einen neuen strategischen Hauptaktionär, der den eingeschlagenen Weg und das weitere Wachstum unterstützt. So stellt auch Daniel Hajj, CEO von América Móvil, in Bezug auf den Syndikatsvertrag mit der ÖIAG klar: „Die Vereinbarung legt die Basis für künftiges Wachstum, fortgesetzte Innovation und solide Investitionen in die Telekom Austria Group.“

Kapitalerhöhung stärkt Kapitalstruktur und Liquidität

Als wichtigen Beitrag zur weiteren strategischen Entwicklung haben América Móvil und die ÖIAG als Kernaktionäre eine Kapitalerhöhung der Telekom Austria Group unterstützt. Diese wurde im November 2014 erfolgreich durchgeführt und brachte einen Nettoerlös von rund 1 Mrd. EUR ein. Damit soll zum einen die Bilanzstruktur gestärkt und mit einer Reduktion der Verschuldung das Investment-Grade-Rating abgesichert werden. Zum anderen werden abhängig von den in Aussicht gestellten Förderungen durch den Bund sowie den entsprechenden jährlichen Genehmigungen der Investitionsbudgets durch den Aufsichtsrat zusätzliche 400 Mio. EUR zur Beschleunigung des Glasfaser-Rollouts in Österreich investiert. Des Weiteren wurde Flexibilität für wertsteigernde M&A-Aktivitäten geschaffen.

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