Konsequenter Festnetzausbau

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Auch ihre Festnetzinfrastruktur passt die Telekom Austria Group laufend dem steigenden Bedarf nach hohen Bandbreiten im Festnetz an. Während aktuelle Standardprodukte Übertragungsraten von 8 bzw. 16 Mbit/s bieten, soll das Standardangebot in Österreich bis zum Jahr 2018 bei einem Vielfachen davon liegen. Dieses Ziel will die Telekom Austria Group durch eine konsequente Ausweitung ihres Glasfasernetzes und den möglichst effizienten Einsatz modernster Technologien erreichen.

Übergeordnete Strategie der Gruppe ist es dabei, das Glasfasernetz immer näher an den Kunden heranzubringen und bestehende Kupferleitungen im Access weiterhin zu nutzen. Denn mit Abnahme des Abstands der Glasfaserinfrastruktur zum Kunden und neuen Möglichkeiten effizienter High-Speed-Kupfertechnologie erhöht sich die erzielbare Übertragungsrate signifikant.

Vectoring und G.fast bringen schnelles Breitband bis in die Wohnung

Um die bestehende Kupferinfrastruktur in Kombination mit dem Glasfaserausbau auch in Zukunft effizient nutzen zu können, setzt die Telekom Austria Group gezielt auf innovative Technologien: Als weltweit erster Telekommunikationsdienstleister testete A1 mit ihrem Technologiepartner Alcatel-Lucent die Ultra-Breitbandtechnologie G.fast. Mit G.fast können über kurze Strecken Datenraten von mehreren 100 Mbit/s auf Kupferkabeln übertragen werden. Dies eignet sich besonders für mehrgeschoßige Gebäude im städtischen Bereich. Im Oktober 2014 konnte A1 dieses vielversprechende neue Konzept weltweit erstmals im Live-Betrieb mit einem Kunden demonstrieren. Auf bestehenden Kupferleitungen wurden dabei Datenraten von mehr als 500 Mbit/s erreicht. Nach erfolgreichem Abschluss der aktuell laufenden Testphase und der Verabschiedung des internationalen Standards im Dezember 2014 bei der International Telecommunication Union (ITU) wird derzeit mit einer kommerziellen Verfügbarkeit von G.fast ab 2016 gerechnet.

Die Beschleunigung der Kupfernetze durch G.fast beruht wesentlich auf den Erfahrungen der Telekom Austria Group mit Vectoring. A1 hatte diese Technologie als weltweit erster Netzbetreiber bereits im Jahr 2012 zur Filterung von Störungen auf bestehenden Kupferleitungen eingesetzt und damit deren Übertragungskapazität deutlich erhöht.

400 Gbit/s auf bestehenden Backbone Glasfaserleitungen

Neben NFV und G.fast führt die Telekom Austria Group regelmäßig Feldversuche mit neuen Technologien durch, um für die Planung der Netze der Zukunft zeitgerecht die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Im Frühjahr 2014 stellte die Gruppe etwa mit einem erfolgreichen Feldversuch der 400 Gbit/s-Hochgeschwindigkeitstechnologie zwischen Zagreb und Ljubljana neuerlich ihre Position als führender Backbone-Betreiber in CEE unter Beweis. Der Test hat gezeigt, dass auf bestehenden Glasfaserleitungen eine Vervierfachung der aktuellen Datenraten von 100 Gbit/s auf 400 Gbit/s möglich ist.

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