Nachhaltig wirksame Kostensenkung

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Transformation der Verkaufs- und Serviceprozesse

Zur Neugestaltung und Optimierung sämtlicher Verkaufs- und Serviceprozesse verbunden mit einer Harmonisierung der dafür bestehenden IT-Systemlandschaft wurde 2012 ein umfassendes Programm gestartet. Nach der Einführung der IT-Zielsystemumgebung im Jahr 2013 gab es hier bereits 2014 signifikante Einsparungen. Bei den Bestellprozessen konnte ein Automatisierungsgrad von fast 90% erreicht werden, zudem sorgt eine frühzeitige standardisierte technische Machbarkeitsprüfung für eine raschere Abwicklung. Manuelle Nachbearbeitungen von Bestellungen gehören damit ebenso weitgehend der Vergangenheit an wie Verkaufsstornos oder Leerkilometer im Außendienst. Zudem konnten die Implementierungskosten für Verkaufsaktionen um zwei Drittel reduziert werden. Wie eine interne Umfrage 2014 zeigte, werden die Effizienzsteigerungen und die vereinfachten Abläufe auch von den MitarbeiterInnen, unter anderem jenen im Customer Service, sehr positiv aufgenommen.

Optimierung

Ein weiteres Programm beschäftigt sich mit der Optimierung des Einkaufs. In drei Dimensionen soll es zu einer Optimierung der Wertschöpfungskette der Telekom Austria Group im Verbund mit ihren Lieferanten und Partnern führen: Über die reine Verhandlung von Preisen hinaus wird dazu in einem weiteren Schritt die Notwendigkeit bzw. Sinnhaftigkeit der gestellten Anforderungen im Detail hinterfragt. Als dritter Schritt kommt eine Optimierung der Prozesse im Rahmen der angebotenen Leistungen hinzu, die häufig gemeinsam mit den Lieferanten erfolgt. Systematisches Monitoring, bereichsübergreifende Teams, monatliche Board Meetings und die Bereitschaft, „über den Tellerrand hinaus” zu denken, haben im Zuge dieses Projekts zu einer Stärkung und gleichzeitigen Verschlankung der Wertschöpfungskette geführt. Dadurch konnten seit Start des Projekts im Jahr 2011 bis Ende 2014 Einsparungen von mehr als 100 Mio. EUR erzielt werden.

Neustrukturierung des Technikbereichs

Über eine Neuausrichtung bzw. -strukturierung sollen die operativen Technikbereiche von A1 effizienter gestaltet werden. Der Launch des dazu aufgesetzten Projekts erfolgte im Juni 2013, im Mai 2014 startete die Reorganisation. Aufgrund der kontinuierlich steigenden inhaltlichen Anforderungen in der technischen Planung und Umsetzung ist es ein zentrales Ziel des Projekts, die Arbeitsprozesse kleinteiliger zu gestalten und Generalisten zu Spezialisten zu entwickeln. Ebenso werden durch eine funktionale Aufteilung der Verantwortlichkeiten und die Einrichtung spezialisierter Teams Doppelgleisigkeiten vermieden. Dadurch sollen technische Leistungen von der Planung bis zur Inbetriebnahme nach dem Konzept „Plan-Build-Run” effizienter gestaltet und alle Aufträge künftig „baureif” übergeben werden können. Das Projekt betrifft rund 1.300 MitarbeiterInnen, die aktiv in die Prozessverbesserungen mit eingebunden sind.

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